Säule 3a: Der komplette Ratgeber zum steuerbegünstigten Vorsorgesparen
Einzahlungslimiten, Bankkonto oder Wertschriften, und wie Sie die Steuer beim Bezug senken.
7 Min. Lesezeit · Vorsorge & Rente
Die Säule 3a ist in der Schweiz die beliebteste Form des Vorsorgesparens, weil jeder einbezahlte Franken vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden kann.
Wie viel können Sie einzahlen?
Für 2025/26 beträgt das Maximum CHF 7’258 pro Jahr, wenn Sie in einer Pensionskasse versichert sind. Selbständige ohne Pensionskasse können bis zu 20 % des Nettoeinkommens einzahlen, höchstens CHF 36’288. Massgebend ist das Kalenderjahr: Die Einzahlung muss bis Ende Dezember eintreffen.
Bankkonto oder Wertschriften?
Ein 3a-Bankkonto zahlt bescheidene Zinsen und birgt kein Marktrisiko. Eine 3a-Wertschriftenlösung (fondsbasiert) ist überwiegend in Aktien und Obligationen angelegt. Über 20 Jahre und mehr hat die aktienbasierte 3a historisch deutlich höhere Renditen geliefert, die Werte schwanken aber. Achten Sie auf die Kosten: Gesamtkosten über 1 % pro Jahr fressen einen grossen Teil des Vorteils auf.
Bezug und Steuern
Sie können 3a-Guthaben frühestens fünf Jahre vor dem ordentlichen Rentenalter beziehen – oder früher für den Kauf von Wohneigentum, den Start in die Selbständigkeit oder bei endgültigem Wegzug aus der Schweiz. Der Bezug wird getrennt vom übrigen Einkommen zu einem reduzierten Satz besteuert. Da der Satz mit dem Betrag steigt, senkt die Aufteilung auf mehrere 3a-Konten mit einem Bezug pro Jahr die Gesamtsteuer in der Regel.
- Prognostiziertes Kapital
- Total Einzahlungen
Beispiel mit Standardwerten. Rechner öffnen →
Clevere Gewohnheiten
- Eröffnen Sie zwei bis fünf Konten.
- Zahlen Sie zu Jahresbeginn ein, damit das Geld länger arbeitet.
- Denken Sie daran: 3a-Geld ist gebunden; halten Sie einen Notgroschen ausserhalb.
Mit dem 3a-Rechner sehen Sie Ihre Steuerersparnis, mit dem Rechner für gestaffelte Bezüge den Ausstieg.