SARON- oder Festhypothek: Was passt zu Ihnen?
Die Hypothekarmodelle im Schweizer Markt verstehen und Sicherheit gegen Kosten abwägen.
6 Min. Lesezeit · Hypothek & Immobilien
Der Schweizer Hypothekarmarkt kennt zwei Hauptprodukte.
Festhypothek
Der Zins ist für 2 bis 15 Jahre festgelegt. Längere Laufzeiten kosten normalerweise mehr. Sie erhalten stabile Zahlungen und Schutz vor steigenden Zinsen, aber ein vorzeitiger Ausstieg löst eine Vorfälligkeitsentschädigung aus, die bei gesunkenen Zinsen erheblich sein kann. Viele Kreditnehmer staffeln mehrere Tranchen mit unterschiedlichen Fälligkeiten, um das Refinanzierungsrisiko zu streuen.
SARON-Hypothek
Der Zins entspricht dem Swiss Average Rate Overnight plus einer Bankmarge und wird alle drei Monate angepasst. Als die SNB ihren Leitzins 2025 auf 0 % senkte, profitierten SARON-Kreditnehmer. Das Risiko: Die Kosten können rasch steigen, wenn die SNB die Zügel anzieht. Eine SARON-Hypothek ist meist flexibel und lässt sich in eine Festhypothek umwandeln.
- Gesamtzins, fest
- Gesamtzins, SARON
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So entscheiden Sie
- Risikotoleranz: Könnten Sie steigende Zahlungen um 2–3 Prozentpunkte verkraften?
- Zeithorizont: Ein Verkauf oder eine Renovation in den nächsten 3–5 Jahren spricht für SARON.
- Zinskurve: Liegen Festzinsen weit über dem SARON, zahlen Sie einen Aufpreis für Sicherheit.
Spielen Sie Szenarien mit dem SARON-vs.-Fest-Rechner durch und vergleichen Sie mehrere Anbieter; die Margen unterscheiden sich stärker, als die meisten erwarten. Hypothekarvermittler und Online-Plattformen helfen, und Sie können verhandeln.