Inflation und Ihr Geld: Kaufkraft in der Schweiz schützen
Warum tiefe Inflation trotzdem zählt, welche Anlagen mithalten und wie Ersparnisse arbeiten.
5 Min. Lesezeit · Währung & Wirtschaft
Die Schweiz hatte im Vergleich zu den meisten Ländern tiefe Inflation, oft etwa 0–2 % pro Jahr. Trotzdem summieren sich Preise über Jahrzehnte.
Was Inflation bewirkt
Bei 1,5 % pro Jahr kaufen CHF 100’000 in 10 Jahren, was heute CHF 86’000 kaufen, und in 20 Jahren nur noch etwa CHF 74’000. Bargeld auf einem Konto, das weniger als die Inflation verzinst, verliert real an Wert.
- Kaufkraft nach dem Zeitraum
- Betrag zum Erhalt der heutigen Kaufkraft
Beispiel mit Standardwerten. Rechner öffnen →
Wo es am stärksten trifft
- Mieten und Krankenkassenprämien, die schneller steigen können als der Konsumentenpreisindex.
- Dienstleistungen wie Kinderbetreuung und Pflege im Alter.
- Feste Renten, die nicht indexiert sind.
Was hilft
- Aktien und Immobilien haben historisch über lange Zeiträume die Inflation geschlagen.
- Inflationsgebundene Obligationen können den realen Wert schützen.
- Lohnerhöhungen verhandeln, die mindestens der Inflation entsprechen.
Was zu tun ist
Halten Sie Notfallgeld in bar, aber nicht über Jahrzehnte grosse Beträge. Prüfen Sie den realen Zins nach Steuern und Inflation, und legen Sie langfristige Ersparnisse in diversifizierten Anlagen an.
Veranschaulichen Sie die Wirkung mit dem Inflationsrechner.