Schweizer Krankenversicherung: Franchise und Modell richtig wählen
Wie Franchise, 10 % Selbstbehalt und Managed-Care-Modelle Ihre jährlichen Kosten beeinflussen.
6 Min. Lesezeit · Versicherung & Gesundheit
Die obligatorische Grundversicherung (KVG) gilt für alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Alle Versicherer müssen dieselbe Grundversicherung anbieten; nur Prämie, Franchise und Modell unterscheiden sich.
Wie die Kosten aufgeteilt werden
- Prämie: monatlich, je nach Versicherer, Kanton und Region (nicht nach Gesundheit oder Einkommen).
- Franchise: Sie zahlen alle Kosten bis zu diesem Betrag. Erwachsene wählen zwischen CHF 300 und CHF 2’500, Kinder zwischen 0 und 600.
- Selbstbehalt: 10 % der Kosten über der Franchise, höchstens CHF 700 pro Jahr für Erwachsene (CHF 350 für Kinder).
- Spitalbeitrag: CHF 15 pro Spitaltag für Erwachsene.
Die Franchise wählen
Eine höhere Franchise senkt die Prämie, erhöht aber Ihr maximales Risiko. Gesunde Personen mit wenigen Arztbesuchen sparen meist mit CHF 2’500. Der Break-even hängt vom Prämienunterschied ab – für viele lohnt sich eine tiefere Franchise ab jährlichen Arztkosten von etwa CHF 1’500–2’000. Halten Sie Bargeld bereit, um die Franchise im Krankheitsfall zu bezahlen.
- Prämien / Jahr
- Selbst bezahlt
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Alternative Modelle
Hausarzt-, HMO- und Telemedizinmodelle senken die Prämie um rund 5–25 %, dafür gelten Regeln zur Arztwahl. Prüfen Sie die Verfügbarkeit in Ihrer Nähe.
- Tiefe Franchise (300)
- Hohe Franchise (2500)
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Wechseln
Sie können jedes Jahr den Versicherer wechseln; die Kündigung muss bis zum 30. November bei Ihrem bisherigen Versicherer eintreffen (für Franchise-Änderungen gelten die Regeln Ihres Versicherers). Vergleichen Sie die Prämien auf dem Bundesportal Priminfo.
Geben Sie Ihre Zahlen in den Franchise-Optimierer ein.