Mieten in der Schweiz: Kaution, Referenzzinssatz und Ihre Rechte
Wie viel Miete Sie sich leisten können, wie die Kautionsregeln lauten und wann Sie eine Mietzinssenkung verlangen können.
6 Min. Lesezeit · Hypothek & Immobilien
Rund sechs von zehn Schweizer Haushalten wohnen zur Miete, und das Mietrecht schützt Mieterinnen und Mieter stärker als in vielen anderen Ländern.
Wie viel Miete ist vernünftig?
Als Richtwert gilt, dass die Miete nicht mehr als ein Drittel des Bruttoeinkommens betragen sollte. Vermieter in gefragten Städten verlangen oft ein Monatseinkommen von etwa dem Dreifachen der Monatsmiete.
Kaution
Die Kaution ist auf drei Monatsmieten begrenzt und muss auf einem Sperrkonto auf Ihren Namen hinterlegt werden. Alternativ gibt es Mietkautionsversicherungen, die aber eine jährliche Prämie kosten.
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Referenzzinssatz
Die Mieten der meisten bestehenden Mietverhältnisse sind an den hypothekarischen Referenzzinssatz des Bundesamts für Wohnungswesen gekoppelt. Sinkt er, können Sie eine Senkung verlangen (rund 2,9 % pro Viertelprozentpunkt); der Vermieter kann dies aber mit höheren Kosten und der Teuerung verrechnen. Steigt er, darf der Vermieter die Miete um einen ähnlichen Betrag erhöhen. Anträge müssen bestimmte Fristen und Formulare einhalten.
Auszug
- Übliche Kündigungsfrist: 3 Monate auf ein Quartalsende, je nach Vertrag.
- Abnahmeprotokoll: Dokumentieren Sie jeden Mangel mit Fotos.
- Normale Abnützung geht zulasten des Vermieters; darüber hinausgehende Schäden nicht.
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