Pensionskassen-Einkäufe: Eine Strategie Schritt für Schritt
Wie Sie Ihr Einkaufspotenzial finden, Einkäufe über mehrere Jahre verteilen und typische Fallen vermeiden.
5 Min. Lesezeit · Vorsorge & Rente
Der Einkauf in die Pensionskasse ist einer der stärksten Steuerhebel der Schweiz, wirkt aber am besten mit einem Plan.
Schritt 1: Potenzial ermitteln
Ihr Vorsorgeausweis zeigt den maximalen Einkaufsbetrag, der die Lücke zwischen Ihrem heutigen Guthaben und der Zielleistung Ihres Plans widerspiegelt. Fragen Sie, ob zusätzliche Einkäufe für eine Frühpensionierung möglich sind.
Beispiel mit Standardwerten. Rechner öffnen →
Schritt 2: Über Jahre verteilen
Da die Steuersätze progressiv sind, spart ein über mehrere Jahre abgezogener Einkauf oft mehr als ein grosser Einkauf. Ein Jahresbetrag von CHF 10’000–30’000 ist je nach Einkommen üblich.
Schritt 3: Mit der 3a abstimmen
Füllen Sie zuerst Ihre Säule 3a (die Limite ist tiefer, aber der Ablauf einfach), und nutzen Sie danach Einkäufe für zusätzliche Abzüge. Behalten Sie Ihren Notgroschen im Blick, denn beides ist gebunden.
Fallen, die Sie vermeiden sollten
- Ein Kapitalbezug innert drei Jahren nach einem Einkauf ist nicht erlaubt und kann Nachsteuern auslösen.
- Ein grosser Kapitalbezug im selben Jahr wie ein Einkauf kann umqualifiziert werden.
- Für Zuzüger aus dem Ausland gelten in den ersten Jahren besondere Einkaufsgrenzen.
- Prüfen Sie die Gesundheit der Kasse: Einkäufe sind nur so sicher wie die Kasse.
Schätzen Sie den Steuervorteil mit unserem Einkaufsrechner.