Währungsrisiko für Schweizer Anleger: Warum der starke Franken zählt
Wie Wechselkursbewegungen Renditen auf ausländische Anlagen verändern und wann Absicherung hilft.
5 Min. Lesezeit · Währung & Wirtschaft
Der Schweizer Franken hat über Jahrzehnte tendenziell gegenüber anderen Währungen zugelegt. Wer im Ausland anlegt, spürt das.
Wie die Währung Ihre Rendite verändert
Steigt eine US-Aktie in Dollar um 8 %, aber der Dollar fällt um 3 % gegenüber dem Franken, beträgt Ihre Rendite in Franken etwa 4,8 %. Auch das Gegenteil geschieht: Ein schwacher Franken stützt ausländische Renditen.
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Warum Schweizer Anleger sich sorgen
Ihre Ausgaben erfolgen in Franken, sodass Währungsschwankungen das reale Vermögen betreffen. Ein starker Franken senkt auch den Wert ausländischer Einkünfte und verschiebt die Wettbewerbsfähigkeit von Schweizer Exporteuren.
Absicherung
- Abgesicherte Fonds verringern Währungsschwankungen, kosten aber Geld. Die Absicherungskosten sind vor allem der Zinsunterschied zwischen den Währungen.
- Absicherung funktioniert bei Obligationen besser, wo Währungsbewegungen grösser sein können als die Renditen.
- Bei Aktien akzeptieren viele Anleger das Währungsrisiko, weil es Marktrückgänge ausgleichen kann.
Praktische Tipps
- Halten Sie Notgroschen und Obligationen in CHF.
- Diversifizieren Sie über Währungen.
- Achten Sie auf Gebühren beim Geldwechsel: Banken und Karten schlagen Margen auf.
Testen Sie mit dem Rechner für Auslandanlagen, wie sich Währungsbewegungen auf eine Anlage auswirken.