Vermögenssteuer in der Schweiz: Wer zahlt und wie Sie sie senken
Warum die Schweiz das Reinvermögen besteuert, typische Sätze und legale Wege zur Entlastung.
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Jeder Kanton erhebt jährlich eine Steuer auf das Reinvermögen. Massgebend ist der Wert der Vermögenswerte abzüglich der Schulden am 31. Dezember.
Was zählt
Bankguthaben, Wertschriften, Kryptowährungen, Fahrzeuge und Liegenschaften (zum amtlichen Steuerwert) werden besteuert. Guthaben der 2. Säule und der Säule 3a gehören nicht zum steuerbaren Vermögen. Die Freibeträge variieren: Einige Kantone befreien die ersten CHF 50’000–200’000.
Typische Sätze
Die effektiven Sätze liegen je nach Kanton und Betrag meist zwischen 0,1 ‰ und 1 ‰ (1 ‰ = 0,1 %) des Reinvermögens. Das ist allein moderat, mindert aber die Nettorendite: 0,5 ‰ Steuer entsprechen einem halben Prozentpunkt pro Jahr bei einem Portfolio mit 5 % Rendite.
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Legale Wege zur Entlastung
- Vorsorgebezogene Einzahlungen (3a, Einkäufe) – diese Guthaben sind von der Vermögenssteuer befreit.
- Teure Schulden wie Konsumkredite zurückzahlen.
- Beim Umzug einen Kanton mit tieferen Sätzen wählen.
- Prüfen, ob Liegenschaften korrekt bewertet sind.
Deklarationspflicht
Sie müssen alle Bankkonten und Wertschriften in der Steuererklärung angeben, auch ausländische. Zinsen und Dividenden sind steuerbares Einkommen; die Schweizer Verrechnungssteuer wird nur zurückgefordert, wenn sie deklariert wird.
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