Geldanlage in der Schweiz: ETFs, Broker und Steuern für Einsteiger
Wo anlegen, warum Kosten zählen und wie das Schweizer Steuerrecht Dividenden, Zinsen und Kapitalgewinne behandelt.
7 Min. Lesezeit · Sparen & Anlegen
Schweizer Privatanleger profitieren von einer günstigen Steuerregel: Kapitalgewinne auf Aktien und Fonds im Privatvermögen sind steuerfrei. Dividenden und Zinsen sind dagegen steuerbares Einkommen.
Den Broker wählen
Schweizer Banken, Neobanken und internationale Broker bieten Zugang zu den Weltbörsen. Vergleichen Sie Depotgebühren, Handelskommissionen und Währungsumrechnungsmargen. Sowohl in der Schweiz als auch in Irland domizilierte ETFs können gekauft werden.
Warum ETFs?
Ein breiter Welt-Aktien-ETF bietet sofortige Diversifikation zu einer Gesamtkostenquote (TER) von etwa 0,1–0,3 %, verglichen mit 1–2 % bei vielen aktiven Fonds. Über Jahrzehnte summiert sich der Kostenunterschied zu einem sehr grossen Betrag – probieren Sie den Gebühren-Rechner.
- Wert mit günstigem ETF
- Wert mit aktivem Fonds
Beispiel mit Standardwerten. Rechner öffnen →
Steuertipps
- Deklarieren Sie alle Wertschriften und Erträge. Die 35 % Schweizer Verrechnungssteuer fordern Sie über die Steuererklärung zurück.
- Ausländische Quellensteuern auf Dividenden können teilweise angerechnet werden.
- Thesaurierende Fonds können bei Ausschüttungen dennoch steuerbares Einkommen sein; prüfen Sie die steuerliche Behandlung des Fonds.
- Häufiger kurzfristiger Handel kann als gewerbsmässiger Wertschriftenhandel eingestuft werden.
Einen Plan aufbauen
Definieren Sie Ziel, Zeithorizont und die Verluste, die Sie verkraften. Ein üblicher Start ist ein monatlicher Dauerauftrag in einen globalen ETF, der selten umgeschichtet wird. Halten Sie zuerst drei bis sechs Monatsausgaben in bar.
Diese Website dient der Bildung und ist keine Anlageberatung.